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17. Dezember 2006

Hallo! Ich liebe das Schreiben. Wenn ich will, habe ich Ideen. Ich bin ehrgeizig. Und noch Schülerin, wohne zu Hause. Die Kursstufe bedeutet zwar zu tun für die Schule, aber was ist das gegen das Aufziehen von vier Kindern, gegen das Führen eines Haushalts, dagegen, sich seinen Lebensunterhalt verdienen zu müssen und trotzdem Bücher zu schreiben? Darum will ich wieder mehr schreiben, zumal ich jetzt in der Weihnachtszeit garantiert dafür Zeit habe Hiermit beginnt also mein Schreibtagebuch, und ich hoffe, euch hier auch ein paar Erfolgserlebnisse präsentieren zu können und mich endlich mal dahinterzuklemmen. Schließlich will ich wirklich mal Schriftstellerin werden. Liebe Grüße Julie

17.12.06 17:24, kommentieren

17. Dezember 2006, die Zweite

Hallo Ich hab mich tatsächlich mal zum Schreiben gezwungen. Mit Kommentartext, Planungstext zum Hintergrund der Geschichte, und eben einem Textteil der Geschichte, hab ich gerade 1012 Wörter zusammengeschrieben. Die Idee ist nicht ganz schlecht, das Ganze aufzuschreiben ist Knochenarbeit.. Ob daraus etwas wird? Wenn nicht, wäre es zumindest mal ein Beweis, dass ich meine Phantasie nur mal spielen lassen muss, um etwas zusammenzukriegen. :D Ich schreibe eigentlich keine Fantasy und Science Fiction, aber in der Story geht es um ein kleines Mädchen, das in einer Stadt lebt, die von Raumschiffen immer überflogen wird - weil Außerirdische sie gern als Forschungszentrum haben wollen. Die Einwohner sind abhängig von den Außerirdischen, weil sie keinen Treibstoff mehr haben (darum sind gerade die Autos verboten worden), aber der Opa des kleinen Mädchens arbeitet an einer Möglichkeit, von der Abhängigkeit der Stadt wegzukommen, unter anderem, um seine Enkelin zu schützen. Denn die Außerirdischen sind besonders interessiert an Kindern, so etwas gibt es bei ihnen nicht.... Jetzt muss ich wirklich schlafen! Julie

17.12.06 23:13, kommentieren

18. Dezember 2006

Guten Abend allerseits, ich hab es wieder tapfer durchgehalten. Heute waren es 1025 Wörter, wieder teils Kommentare einfach um des Schreibens willens, teils Text, teils Planungsüberlegungen. Die letzten paar hundert Wörter muss ich mir immer abzwingen, 500 oder so sind ja kein großes Problem. Der Freund meines kleinen Mädchens will ihr etwas Wichtiges sagen, ist am nächsten Tag verschwunden. Auch sie schwebt in Gefahr und soll zu ihrer Cousine in den Zug gesetzt werden. Weil sie aber keine Ahnung hat und da einfach hineingeschoben werden soll, wehrt sie sich, bis ihre Eltern sie vorerst zu ihrem geliebten Großvater bringen, der sie beschützt. Zusammenfassung: heute: 1025 Wörter gesamt: 2037 Wörter Julie

1 Kommentar 18.12.06 22:43, kommentieren

19. Dezember 2006

Heute hab ich bis jetzt an Weihnachtskarten (fünf waren es heute) geschrieben und gemalt, weil die morgen eingeworfen werden müssen. Die müssen nämlich noch einen längeren Weg (Norwegen bzw. USA) zurücklegen und sollen ja nicht allzuspät da sein. Darum ist es jetzt zu spät zum Schreiben. Dabei wollte ich gerne. :/ Aber ich muss jetzt erst mal schlafen. Auf ein Neues morgen dann! Julie

19.12.06 23:14, kommentieren

20. Dezember 2006, Nachtrag

Hallo, hab es gestern dann irgendwie vergessen, noch hier zu schreiben, denn meine 1000 Wörter hab ich zusammenbekommen. Der eigentliche Text ist immer nicht so lang, der Rest sind Überlegungen zu Hintergründen und wie es weitergehen könnte, und dumme Kommentare. Die entstehen vor allem immer am Anfang, wenn ich noch nicht motiviert bin, und auf Durststrecken zwischendrin, wenn ich am liebsten aufhören will. Einfach immer weiter tippen. Denn 1000 Wörter Unsinn langweilen mich beim Schreiben selbst, so dass ich mir dann eh wieder Gedanken zur Story mache. Jetzt muss ich für heute, den 21. Dezember, schreiben gehen. *winks* Julie

1 Kommentar 21.12.06 22:52, kommentieren

21. Dezember 2006

Erfolgreich genau 1000 Wörter geschrieben. Es sind jetzt 4080 Wörter auf 7 Seiten. Ich komme ein wenig schwerfällig voran, es ist immer der Konflikt zwischen Spannend-schreiben-wollen und Konflikt haben und aber auch mal an einer Stelle verweilen und eine Szene vollständig beschreiben zu müssen, einfach zur Leserverständlichkeit. Groß weitergekommen bin ich mit Handlungsplanung heute nicht, aber ich hab erstmal meine Wörter weg, auch gut. Das hier langweilt potentielle Leser sicher. Aber mich spornt es an. Julie (Schlaaaaafen! *freu*)

2 Kommentare 21.12.06 23:47, kommentieren

22. Dezember 2006

Es ist quasi schon 4 Minuten nach Mitternacht, also der 23., aber wer ist schon so verbissen. Ich hab wieder genau 1000 Wörter geschrieben, der Zählstand befindet sich bei 5081 Wörtern. Die Geschichte ist relativ spannend. Es gibt so viele Zusammenhänge und Potentiale für Nebenhandlungen, ich habe noch keine Ahnung, wohin das führen wird. Heute war daher auch fast alles, was ich geschrieben hab, Überlegung zur Planung. Denn wenn eine Stadt von Außerirdischen besetzt ist, die eine bestimmte Familie suchen, die ihnen gefährlich ist, und außerdem meine Hauptfigur, das kleine Mädchen, suchen, die ihnen bei der Lösung eines gefährlichen Problems an Bord helfen kann, wenn die Außerirdischen Regeln aufstellen und das Mädchen genau an ihrem 10. Geburtstag entführen wollen - dann gibt es da einige Fragen, wie alles zusammenhängt. Es funktioniert bei mir also nicht alles nach einem festen Prinzip. Mal ergeben sich die Fragen aus dem, was ich da geschrieben habe, und mal denke ich stundenlang über das Warum der ganzen Dinge nach und schreibe daraufhin wieder Szenen. Ich finde es aber schade, dass so wenig tatsächlicher Text bisher dabei herauskommt - drei bis vier von knapp neun Seiten, wobei ich mit drei verschiedenen Schriftarten arbeite. Heute sind nur vier bis fünf Sätze tatsächlicher Text entstanden. Negativ daran ist, dass ich, umso weniger ich ausformuliere, umso mehr ich an Planung schreibe, so wenig Vorzeigbares habe. Ich bin so ein Typ, der gern zu Freunden geht und fragt: Hey, wie findet ihr die Geschichte? Aber da man im Allgemeinen sowieso vorher planen und seine Rohfassung niemandem zeigen und so weiter soll, ist das alles wahrscheinlich genau richtig. Bloß umso länger sich das Ganze zieht, umso mehr Nacharbeit nötig sein wird, desto größer ist natürlich die Angst, irgendwo nicht mehr weiterzumachen aus Zeit- oder Lustgründen, und dann so viel "Unverwertbares" aufgeschrieben zu haben. Seinen Wert hat das Ganze aber auf jeden Fall, denn es ist ungemein spannend, was meine Phantasie und auch meine Logik so fabrizieren. Ansonsten hab ich heute die Kommentarfunktion meines Textverarbeitungsprogrammes entdeckt, mit der ich wichtige Dinge wie den Namen der Stadt und des Planeten oder den Geburtstag meiner kleinen markieren und kommentieren kann, um nicht immer danach suchen zu müssen. Gute Nacht allerseits Die brav schreibende Julie, die seit diesem Projekt täglich nicht nur 1000 Wörter kreativ schreibt, sondern auch Tagebuch und diesen Blog.

23.12.06 00:12, kommentieren

23. Dezember 2006

Wow, heute 6 Besucher! War ich das selbst, oder interessiert sich tatsächlich noch jemand außer dir, Isabell, für meine Seite? Heute war das Ganze ziemlich eklig. Erstens war es zehn vor zwölf, als ich anfangen konnte, weil ich erst so spät nach Hause kam. Zweitens war ich ziemlich unmotiviert. Drittens hab ich festgestellt, dass es keine logischen Erklärungen dafür gibt, warum die Eltern meines kleinen Mädchens sie zur Cousine in den West-Teil der Stadt schicken, die sie nicht mal richtig kennt, wenn sie dann doch Besuch von ihrem Großvater bekommt und so weiter, so dass man sie dort genauso ausfindig machen kann. Dann hab ich die Entscheidung getroffen, sie eben doch nicht wegzuschicken, und damit blieb quasi noch der Text von zwei Tagen zurück, der Rest baute darauf auf.. Natürlich treffen viele Überlegungen noch immer zu, denn mehr oder weniger bewusst werde ich sicher auf die Dinge hinsteuern, die ich so geplant hab, aber es ist nicht so einfach, an einer Stelle anzuknüpfen, von der man schon eine Weile weg war. Und Motivation dazu zu finden ist nicht leicht. Aber weil ich weiß, wie schnell man Dinge verschiebt und dann gar nicht mehr macht, hab ich immer schön weitergemacht. Auch wenn ich der Meinung war, ich schreibe nicht sonderlich toll und einfallsreich - wozu gibt es Überarbeitungen? Trotzdem bin ich an einer Stelle, wo ich schon wieder scheitern könnte, wenn ich mehr Ausreden mir selbst gegenüber hätte. Zum Glück ist viel Zeit zum Schreiben, und die Ferien haben gerade erst angefangen, so dass das Ganze erstmal anlaufen kann und ich mich dann hoffentlich nicht jedes Mal so überwinden muss, auch die zweite Hälfte meiner 1000 Wörter noch zu schreiben. Der Text, der übrig blieb bis zu der Stelle, wo ich heute angesetzt hab, war nur noch eine Seite lang - *grummel*. Ich hoffe, von nun an komme ich ein wenig flüssig voran und finde einen logischen Zusammenhang zwischen der Stadt, den Außerirdischen im Raumschiff und meinen kindlichen Hauptfiguren in der Stadt Der Wortstand steht nun (die dummen Kommentare à la: Ich will nicht mehr! eingerechnet) bei 6101. Wenn da nur auch so viel dahinterstehen würde wie es aussieht... Gute Nacht! Julie

1 Kommentar 24.12.06 00:43, kommentieren

24. Dezember 2006

Frohe Weihnachten allerseits! Heute hatte ich so überhaupt gar keine Lust, das war ganz schrecklich. Ich hab mir dann meine externe Tastatur (benutze sonst einen Laptop), die man einfach auf den Schoß nehmen kann ohne zu viel auf den Monitor zu gucken, geholt. Und mich gezwungen, gleich mit Geschichtentext und nicht mit "Ich mag nicht" zu beginnen, weil mich das auch nicht motiviert hätte. Und dann hab ich angefangen, und zum Schluss hab ich dann ungefähr 1050 Wörter geschrieben gehabt, und zwar nur Geschichtentext! Keine Planung, keine dummen Kommentare. Und das wo ich gar keine Lust hatte. Da bin ich jetzt richtig ein bisschen stolz drauf. ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Heiligen Abend, ich jedenfalls hatte einen sehr schöne Tag und Abend *die ganze (riiiiesige ) Runde einfach mal knuddel* Julie

1 Kommentar 24.12.06 22:59, kommentieren

25. Dezember 2006 (quasi)

Es ist schon wieder so spät geworden. Die Batterie von meinem Laptop ist fast leer, ich muss mich beeilen. Schade, dass so wenige bisher mitlesen. Gestern hab ich eine Möglichkeit in den Einstellungen entdeckt, sich bei Google eintragen zu lassen. Da hätte ich vielleicht mehr Leser. Aber für ganz so wichtig erachte ich den Blog hier dann eigentlich doch nicht... Und ich hab die Möglichkeit des Abonnierens eingeschalten, wenns dich interessiert, Isabell (und ihr andere, natürlich auch), könnt ja mal schauen ob das klappt. Heute ist der Stand bei 8306, das sind mehr als 1100 Wörter heute. Ich habe wieder keine Kommentare geschrieben, der erste Teil ist allerdings viel Planung und Hintergrund, denn es muss irgendwie plausibel sein, dass die Außerirdischen friedlich über der Stadt kreisen, was wollen sie denn genau? Das ist gar nicht so leicht, aber ich hoffe, die Lösung von heute ist logisch. Muss ja auch mit dem zusammenpassen was ich vorhabe zu schreiben. Zusammen mit meinem Tagebuch und diesem Blog kommt eine recht hohe Wortzahl für heute zusammen, langsam gewöhne ich mich auch an das tägliche Schreiben. Zuerst saß ich eine Weile und hab überlegt, heute, dann hab ich die Überlegungen aufgeschrieben, das waren so etwa 400 Wörter, und dann hab ich wieder Szenen geschrieben. Bei 500 etwa hab ich immer den Drang, wieder aufzuhören, ganz am Anfang, bevor das erste Wort steht, und nach der Hälfte. Aber wenn ich dann einmal wieder drin bin, wird es immer leichter, die 1000 Wörter auch zu vollenden. Ich denk drüber nach, die Zahl später zu erhöhen, aber das ist wahrscheinlich nicht machbar, weil ich ja so schon immer später ins Bett komme, und das in der Schulzeit sicher sowieso schon belastend sein wird. In meiner Stadt Orgallis sind gerade alle bedrückt, und meine kleine Hauptperson weiß gar nicht wieso. Warum genau, weiß ich auch noch nicht, aber am nächsten Abend will ihre Mutter mit ihr drüber reden, da muss ichs dann wissen Und ihr Freund Tim ist verschwunden, das arme Mädchen, und dann kreisen auch noch die Außerirdischen über der Stadt und niemand verrät Näheres. Gute Nacht Julie

1 Kommentar 26.12.06 00:36, kommentieren

27. Dezember 2006

AUFGEGEBEN. Ich wollte gestern Abend schreiben, aber es wurde zu spät und ich gestand mir ein, das heute früh zu machen. Jetzt hab ich mich auch hingesetzt dazu und einiges geschrieben, aber der innere Schweinehund drückt mich nieder. Jedenfalls ist der Wortstand bei 8915, das heißt ich hab etw 600 Wörter getippt. Das ist ja alles nicht so schlimm, aber die Selbstzweifel kommen jetzt auch. Meine Charaktere wirken nicht wie in Büchern wie echte Menschen, die Bilder sind niemandem, der das liest, deutlich vor Augen. Das Problem ist nicht die Formulierung, eindrucksvoller schildern kann man beim Überarbeiten immer noch. Nein, das Problem ist, dass mir die Charaktere alle ähnlich vorkommen, keiner besonders stark und handlungsfähig. Tja, da sind halt die Raumschiffe, und nu? Keiner tut was, und ich weiß weder, was sie tun könnten, noch was sie tun würden, weil ich sie alle selbst noch nicht so gut kenne. Ich weiß, nichts wird so heiß gegessen, wies gekocht wird, oder so ähnlich, und auch dieses Stadium ist normal, aber ich will mich nicht immer mehr, sondern immer weniger überwinden müssen, um die Geschichte fortzusetzen. Ich will die Figuren aktiv handeln sehen, oder besser gesagt lassen, und zwar so, dass es zur Handlung gehört. Bei meinem letzten NaNoWriMo hab ich sie handeln lassen, aber sehr ungebunden, und im Endeffekt war keine Handlung da. Ich will also keine Charakterstudien, sondern Romanhandlung, in denen man sieht, wer die sind. Was die können. Das kleine Mädchen kann bisher süß aussehen und weinen, und der Großvater kann trösten und Auto fahren, die Oma Pfannkuchen backen, die Eltern vorm Fernseher sitzen, der Bruder Gitarre spielen, die Außerirdische im Raumschiff die da unten beobachten. Na und? Das ist alles so unwichtig.. Ich bin ja mal sehr gespannt auf heute Abend, ob ich da motivierter bin, denn die 1000 Wörter von heute müssen auch noch geschrieben werden. Was mich auch ärgert, ist: Guckt mal, wie viele Wörter ich für den Blogeintrag schon wieder getippt hab. Das ist überhaupt kein Problem. Aber sobald ich von meiner fiktiven Welt erzählen soll, nüscht is. *blubb* Sorry, musste mich mal abreagieren. Tröstende Kommentare nehme ich gerne entgegen Danke für deinen Kommi, Marina, freut mich, dass einer mehr hier hereinschaut! Zu lesen kriegen, das geschieht wenn dann privat (bin vorsichtig mit dem offenen Veröffentlichen im Internet), und ich bin da auch noch nicht so dafür, weil es ja bisher nur der rohste aller Rohentwürfe ist und noch nicht leserfreundlich. Ich behalte es lieber noch eine Weile für mich, erzähle euch nur immer mal wieder was von dem, was gerade so geschieht, an dieser Stelle Julie

1 Kommentar 27.12.06 10:52, kommentieren

27. Dezember 2006, die zweite

Hallöchen, während ich heute Nachmittag da saß und las (Murakami heißt der Autor, "Kafka on the shore" (ist auf Englisch) ), bekam ich plötzlich Lust zum Schreiben, und mein Wortzähler ist jetzt (hab bei dieser Schreibwelle nur Szenentext geschrieben) bei 10097, juhu, schon 5stellig! Damit ich die 2000 Wörter von heute und gestern fertig habe, müsste ich später nochmal etwa 200 Wörter schreiben, das sollte aber nicht das Problem sein, im Moment reichts mal wieder. *stolz auf mich bin* Die eine Mitarbeiterin auf dem Raumschiff ist ein bisschen übergeschnappt und mit dem Raumschiff ganz nahe an Orgallis, die Stadt, wo sich alles abspielt, herangeflogen, und meine Hauptfigur an Bord, Marga, ist mal zur Erkundung ausgestiegen. Ist jetzt also auf der Erde und erschreckt sich vor einem Pferd (warum auch immer das im Winter draußen steht), läuft durch ein Flüsschen auf der Flucht, ist eiskalt und pitschnass, und wird von dem Großvater meiner kleinen Jennissa (bitte nicht Ideenklau betreiben, ich vertraue euch jetzt einfach mal) auf der Straße mitgenommen und aufgewärmt. Jetzt ist sie gerade aus der Badewanne raus, und der Großvater Nino und seine Frau stehen mit im Badezimmer. Da ist also eine Außerirdische bei ihnen... Sie hat allerdings einen menschlichen Körper, jemand auf ihrem Planeten hat diese sensationelle Erfindung gemacht, dass sie, wenn sie in der Atmosphäre der Menschen ist, einen Körper hat, um zum Beispiel atmen und kommunizieren zu können. Wie ausgereift der ist, weiß ich noch nicht. :D Klingt das alles nur lächerlich oder auch ein bisschen spannend? Ich finds lustig, ich weiß ja noch nicht ganz, wo das alles hinführt. Bin jedenfalls stolz auf mein Wortzahl, vielleicht lesen wir uns heute Abend nochmal Julie

2 Kommentare 27.12.06 15:46, kommentieren

28. Dezember 2006

11503. Wenn ich einmal drin bin, geht es nun immer besser. Am Anfang ist da immer noch dieser eklige Widerstand, der mir sagt, es wird schwer, und dauert lange, und ich hab keine Lust, und es ist spät, und warum denn heute nicht eine Pause machen, aber dann schreibt es sich schon immer besser.
Jetzt hab ich mal mitbekommen, dass man die Beiträge hier mit HTML formatieren muss, ich dachte immer, Absätze macht der alleine. Na ja.
1400 Wörter geschrieben, einfach mit dem Ziel, das zu beenden, was ich angefangen hab. Langsam komme ich wieder rein mit dem längeren Schreiben. Es passiert nicht viel in den 1000 Wörtern, die ich jedes Mal schreibe, so wie auf ein zwei Buchseiten nicht viel passiert. Ich brauchte meine Zeit, um erst einmal wieder von diversen Kurzformen der Literatur auf dieses längere Format zurückzukommen. Natürlich muss im Endeffekt trotzdem jede Seite spannend sein, aber ich steuere nicht schnell auf ein Ende zu, sondern komme auch mal zum Beschreiben, lerne halt wieder, ausführlicher zu schreiben, wie gesagt. So kann ich mir vorstellen, dass es ein Buch, eben mal mehr als nur 10 endgültige Seiten, wird, und das ist mir noch nie gelungen (ich glaube 13 Seiten war mein Maximum, oder so) in ein und derselben zusammenhängenden Geschichte.

Ich glaube nicht, dass das, was ich jetzt schreibe, jemals veröffentlicht wird, dazu ist es auch inhaltlich viel zu unausgereift und es passt sicher vieles nicht zusammen, mal ganz abgesehen von all den sprachlichen Mängeln, die sich darin im Moment befinden. Aber mal im Ernst, es macht Spaß, sich das alles auszudenken, ich fühle mich geradezu in alte Zeiten zurückversetzt, mein Perfektionismus geht immer mehr zurück.
Ich wechsle andauernd die Perspektive, und die erste Begegnung zwischen Jennissa und der Außerirdischen Marga war ein Desaster, ich bin mal gespannt, wie es weitergeht.
Fein, dass sich hier nun schon so viele von meiner Insel (eine E-Mail-Schreibgruppe) hierhergefunden haben, ich hoffe ja immer noch auf externe Gäste.. Genug für heute, in den nächsten Tagen weiß ich noch nicht, wie das hier wird, da bin ich nämlich nicht zu Hause. Weiterschreiben will ich aber eigentlich schon.

Liebe Grüße

Julie

28.12.06 23:59, kommentieren

29. Dezember 2006

Guten Abend allerseits,

heute hab ich 1060 Wörter geschrieben, der aktuelle Stand steht bei 12.564 Wörtern, wobei in den letzten Tagen der tatsächliche szenische Text überwiegt. Das, was wirklich geschieht, ist gar nicht so viel, das Beschriebene wird immer mehr. Aber ich denke, das führt dazu, dass ich meine Figuren immer näher kennen lerne.
Im Moment bin ich viel bei Marga, der Außerirdischen, die nach dem Fiasko gestern erst einmal geschockt war. Gerade hat sich das kleine Problem ergeben, dass laut meiner Planung und dem, was gestern entstanden ist, das kleine Mädchen für die Murihaler (also den fremden Planeten) gefährlich ist. Ich meine, wenn es so ist, auch kein Problem, aber geplant war eigentlich, dass Jennissa gut für Marga und ihre Mission ist. Ich hab an der Stelle aufgehört, als Marga darüber nachdenken will, das heißt, für morgen hab ich auf jeden Fall eine Möglichkeit zum Fortsetzen.

Gute Nacht, und, ja, Myrna, das Buch ist gut, danke für den Kommentar!

Julie

4 Kommentare 29.12.06 22:26, kommentieren

30. Dezember 2006

Hallo ihrs,
hab nix geschrieben, weil es schon so spät war (okay, nur Ausrede...) und weil ich mit meinem Freund zusammen sein will. Ich weiß zwar nicht wie ich morgen, zu Silvester, das Schreiben schaffen soll, mal sehen.
Ich hasse es, etwas nicht zu schaffen, was ich mir vornehme. Aber ist doch menschlich, oder? Bin so selten bei ihm..
Gute nacht
Julie

3 Kommentare 30.12.06 23:42, kommentieren